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Adenauer Schüler reisen nach Kédange (2011)

28. bis 30. September 2011 (Eva Cläsgen)

Wie in den letzten 6 Jahren bestand auch dieses Jahr wieder ein Austausch zwischen dem Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau und dem Collège de la forêt in Kédange-sur-Canner. Der Austausch ging vom 28. September bis zum 30. September. Als die Gruppe von 21 deutschen Schülern so gegen 10:30 Uhr an der französischen Schule ankam, wurden diese herzlichst von der Direktorin Frau Prislac, den am Austausch teilnehmenden Lehrern Roger Dalstein und Frank Winkel und deren Gastschüler und Gastschülerinnen begrüßt. Nachdem wir ein Gruppenfoto gemacht hatten, wurden wir zum Essen in die Schulkantine eingeladen, wo der Koch und das Küchenpersonal extra für den Austausch Essen zubereitet hatten, denn am Mittwochnachmittag haben die französischen Schüler schulfrei und essen daher zu Hause. Nach dem Mittagessen haben wir einen Ausflug zum Hackenberg de Veckring gemacht. Wir haben getrennt, also jeweils die Deutschen und Franzosen, eine sehr ausführliche und informative Führung durch einen der größten Bunkeranlagen der Maginot-Linie in Frankreich bekommen. Als wir schließlich so gegen 18 Uhr nach Kédange zurückkehrten, verbrachten wir den Abend alleine in unseren Gastfamilien  und alle hatten viel Spaß.

 

Am zweiten Tag sind wir um ca. 7:45 Uhr von der Schule mit einem Bus losgefahren um die schöne Stadt Metz zu besichtigen. Zuerst besichtigten wir wie am vorherigen Tage in den 2 Gruppen die Kathedrale. Nach einer informativen jedoch ein bisschen durcheinanderbringenden Führung, wussten wir alle ziemlich viel über die Legende, den Baustil, etc. Anschließend bekamen wir eine kostenlose Führung, ebenfalls in getrennten Gruppen, durch das römisches Museum in dem Reste aus römischen Thermen sowie Wohnhäusern ausgestellt wurden. Nach über knapp 1 Stunde informativer Führung waren wir alle froh, als wir in Gruppen 1 Stunde mit unseren Austauschschülern etwas Essen gehen konnten, da es doch ziemlich anstrengend war. Darauf folgend haben wir kurz eine kleine Stadtrundführung von den französischen Lehrern bekommen, damit wir uns ungefähr in den 2 großen "Shopping-Straßen" orientieren können, denn wir hatten schließlich über knapp 2 Stunden freie Zeit zur Verfügung, welche die meisten damit verbrachten Mitbringsel zu kaufen. Gegen 18 Uhr kehrten wir dann wieder nach Kédange zurück und konnten wieder einen schönen Abend mit unserer Gastfamilie verbringen.

 

Nach einer erholsamen Nacht trafen wir uns alle gegen 8:10 Uhr vor der Schule, wurden in Gruppen eingeteilt und sind mit diesen für 2 Stunden mit in den Unterricht gegangen. Es war sehr interessant zu sehen, wie in Frankreich so der Unterricht gemacht wird und wie die Schulen überhaupt von innen aussehen. Anschließend mussten wir den Schülern unsere Schule mit Hilfe der Webseite vorstellen, da diese Schüler im nächstem Jahr an dem Austausch teilnehmen wollen. Viele haben sich schon jetzt die Daten der anderen aufgeschrieben um mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Ab 11 Uhr verbrachten wir dann bis abends zur Abfahrt Zeit in unseren Familien. Ein paar sind in der Kantine essen gegangen, aber die meisten zu Hause oder in Restaurants. Am Nachmittag haben sich viele getroffen um gemeinsam bowlen zu gehen. Die die nicht dabei waren, hatten zwar was verpasst, denn es hat riesigen Spaß gemacht, aber die hatten auch einen schönen restlichen Tag mit ihrer Gastfamilie. Um 18:30 Uhr war es dann so weit. Als alle vor dem Schulgebäude eintrafen, mussten wir uns letzten Endes verabschieden. Es war schwer für alle. Wer keine Tränen mehr in den Augen hatte, hatte sie schon vergossen. Der Anblick, als wir mit dem Bus wegfuhren, war ein trauriger aber ein schönes Ende. Und diesen Austausch wird so schnell niemand vergessen ,denn es war ein schönes Erlebnis, man hat schöne Erfahrungen gesammelt und fast jeder würde wieder beim Austausch mitmachen. Aber eine besonders große Beteiligung an dem schönen Austausch hatten Christel Stadler und Cornelia Jaax, die es auch nicht immer leicht mit uns hatten und trotzdem haben sie das Beste draus gemacht.

 

Eva Cläsgens

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