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Irische Schüler zu Gast in Adenau

5. bis 11. Dezember 2011

Vom 05.-11. Dezember  2011 besuchten zehn Austauschschülerinnen aus Irland Schüler und Schülerinnen unserer Schule. Mit dem Ziel, ihre Kenntnisse der deutschen Sprache zu verbessern und unsere wundervollen Landschaften kennenzulernen, kamen sie dann am 05.12.11 spät abends am Flughafen Hahn an. Da wir uns schon Wochen davor E- Mails schrieben und über Facebook chatteten, war es kein Problem, die irischen Schülerinnen zu begrüßen und sich mit ihnen zu unterhalten.

 

Am zweiten Tag , dem 06.12.11, ging es mit dem Programm sofort los. Um ca. 13:00 Uhr fuhren wir dann Richtung Köln. Die irischen Schülerinnen waren zwar sehr müde vom Flug, da sie eine Stunde Zeitverschiebung hatten, jedoch freuten sie sich sehr, endlich den Kölner Dom zu sehen und den heißbegehrten Kölner Weihnachtsmarkt. Als wir dann ankamen, waren die Iren waren sie sehr begeistert von unserer riesigen Kirche. Sie sagten, dass sie dachten, ihre  Kirchen in Irland wären schon groß. Wir durften uns eigenständig in der Kirche bewegen und versuchten den Austauschschülerinnen ein  bisschen von der Kirche zu erzählen. Ob es uns gelungen ist? Danach hatten wir Freizeit. Wir konnten shoppen gehen, aber uns natürlich auch den Weihnachtsmarkt ansehen.

 

Am Mittwoch und am Donnerstag begleiteten die irischen Schülerinnen uns mit in den Unterricht. Die Lehrer versuchten die Schülerinnen mit ein zu beziehen, damit ihnen nicht langweilig wurde. Besonders im Fach Englisch konnten sie sich gut im Unterricht einbringen und durch den irischen Akzent den sie sprachen, waren diese Stunden auch immer sehr amüsant. In einem Englischkurs unterrichtete  die irische Lehrerin. Das war für viele sehr interessant. An diesen Tagen war kein Programm festgelegt und die Familien konnten sich nun mit den Iren beschäftigen. Viele besuchten Orte in der Umgebung und fuhren auf weitere Weihnachtsmärkte, da wirklich alle  Austauschschülerinnen davon sehr  begeistert waren.

 

Freitag, der 09.12.11, war der beste Tag des ganzen Austausches, denn wir fuhren mit dem Bus nach Brühl ins "Phantasialand". Die irischen Schülerinnen freuten sich so sehr auf diesen Tag, denn die ganze Woche fiel definitiv ein Wort am häufigsten „Phantasialand“. Um 8:30 Uhr ca. fuhren wir endlich los. Im Bus wurde gesungen, gelacht und die Vorfreude stieg immer weiter. In Brühl eingetroffen, konnten wir uns den Park selbstständig anschauen und natürlich auch Achterbahn fahren. Die Iren strahlten über das ganze Gesicht und man merkte, dass es ihnen und uns sehr viel Spaß bereitet hatte. Alles wurde ausprobiert und nicht nur einmal! Als wir um ca. 18:00 Uhr die  Heimreise antraten, waren wir im Bus wie ausgewechselt. Alle ganz leise und müde. Doch die Schülerinnen wirkten sehr zufrieden und sagten uns auch, dass sie so was Schönes schon lange nicht mehr erlebt hatten und sie sehr froh sind, hier zu sein. In Adenau war Endstation. Dort holten uns die Eltern dann ab.

 

Für den Samstag war ebenfalls kein festes Programm vorgesehen, jedoch waren diese Tage auch sehr schön, denn auf diese Weise lernte man sich noch besser kennen. Man erzählte sich viel und wir Deutschen wollten natürlich viel über die irische Schule wissen, denn unser Flug nach Irland startet erst im März 2012. Also kann man sagen, dass auch solche Tage etwas sehr besonderes waren.

 

Dann war es auch schon so weit. Der letzte Tag war angebrochen. Sonntagmittag trafen wir uns wieder am Flughafen Hahn und begleiteten unser inzwischen „Freunde“  bei den letzten Schritten auf deutschem Boden. Am Anfang schien noch alles in Ordnung, doch als die Iren dann eincheckten, begann die gesamte Truppe die eine  Woche noch mal revü passieren zu lassen.

 

Es ist unfassbar, wie man Menschen in so kurzer Zeit so liebgewonnen hat. Die Woche war einfach nur Toll, aber leider viel zu kurz. Jeder von uns hat viele schöne und positive Erfahrungen gesammelt. Die deutsch-irische Freundschaft bleibt auch immer noch erhalten.

 

Wir danken Herrn Frenzel für diese tolle Woche, denn ohne ihn hätte dieser Austausch nicht stattgefunden, unsere Gasteltern wollen wir natürlich auch nicht vergessen und danken ihnen schon mal im Voraus.

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